Life Spirit

Ist es spirituell materielle Dinge zu lieben?

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Einige von euch die uns schon Jahre lang ‚verfolgen‘ wissen vielleicht, dass wir in Sachen Mode eine Zeit lang einiges herumgekommen sind. Wir hatten Leute um uns, die tagtäglich in der Branche arbeiten und wir haben einen ziemlich guten Einblick in die Leere bekommen, die in diesem Business inklusive mitgeliefert wird.

Wir werden in naher Zukunft noch einen detaillierteren Artikel über die Mode- und Fashionindustrie schreiben, aber heute möchten wir uns mit der Frage beschäftigen, ob es spirituell ist, materielle Dinge zu lieben. Viele ’spirituellen Leute‘ haben ein Problem damit, ‚oberflächliche‘ Dinge zu genießen oder fühlen sich sogar sehr schlecht, wenn sie es doch tun.

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Wir lieben Mode – offensichtlich. Wir mögen es uns schön anzuziehen, wir lieben extravagante Laufsteg-Mode, wir haben Lieblings-Designer, die uns niemals mit ihren aktuellen Kollektionen enttäuschen. Es kam für uns nie in Frage uns zu entscheiden, entweder die ‚oberflächliche Ästhetik‘ zu genießen oder die tiefgehenden, spirituellen Fragen zu stellen und zu versuchen diese zu beantworten. Es war immer beides wichtig für uns und es kam ganz natürlich, dass wir nie den Drang verspürt haben, uns entscheiden zu müssen. Schon bald haben wir allerdings bemerkt, dass die Leute, die ihr Leben eher auf der ‚oberflächlichen Seite‘ führen, oft nicht den gleichen Draht zur ’spirituellen Seite‘ hatten wie wir und es ist vorgekommen, dass wir von einigen für verrückt gehalten wurden.

Auf der anderen Seite verurteilten uns aber auch die Menschen, die um die Mysterien des Universums wussten dafür, dass wir Mode lieben, ‚zu viel‘ Make Up tragen, modeln, eben für all das was sie als ‚unspirituell‘ ansahen. Wir haben einfach nirgendwo hineingepasst, weil uns die Leute verurteilt haben. Das war das einzige was WIR an der Sache ’sehr unspirituell‘ fanden.

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Dieser Konflikt zwischen ’spirituell‘ und ‚unspirituell‘ nervt uns wirklich sehr und wir möchten euch unsere Gedanken zu dem Thema näherbringen.

Dieser Bereich in dem wir leben ist die Dimension der materialisierten (manifestierten) Dinge. Wenn ihr jemals schon vom ‚Gesetz der Anziehung‘ gehört habt wisst ihr, dass ihr mit euren Gedanken Signale aussendet, (messbare) Frequenzen und Vibrationen, die genau die selbe Frequenz anziehen, die ihr auch ausstrahlt. Also, wenn ihr immerzu an einen Apfel denkt, MUSS dieser Apfel irgendwo in eurem Leben auftauchen. Das kann in Form eines Fotos geschehen, oder euch erzählt jemand merkwürdig genau von dem Apfel den derjenige gerade gegessen hat. Vielleicht zieht ihr auch einen echten Apfel an, den euch jemand gibt. Der Apfel ist nur ein einfaches Beispiel, aber das Gesetz der Anziehung funktioniert mit allem. Es wirkt die ganze Zeit, ob ihr euch dessen bewusst seid oder nicht. Jeder Gedanke den ihr denkt, schwingt auf einer bestimmten Frequenz und zieht Leute, Objekte, Ereignisse in eure Erfahrung, die auf der selben Frequenz schwingen.

Bezogen auf Dinge die wir ‚materiell‘ nennen oder ‚oberflächlich‘, wie beispielsweise Geld oder Designerkleidung, bedeutet dies, dass das materialisierte Objekt auch nur durch Gedanken erschaffen wurde. Unsere Frage an euch lautet nun: Wie kann das nicht spirituell sein?

Alles was jemals geschaffen wurde, wurde mit einem Gedanken begonnen. Der Designer hat an das Kleid gedacht, bevor er es nähte. Er steckte seine Liebe und Passion in die Details, in den Prozess der Kreation. Make Up oder schöner Schmuck ist etwas das uns gut fühlen lässt. Es ist nicht ’schlecht‘ eine große Menge an Geld in ein Kleidungs- oder Schuckstück zu stecken, einfach weil es einem gefällt.

Ihr könnt den ganzen Tag meditierend auf einem Feld sitzen und Green-Juice schlürfen, aber spätestens wenn ihr nach Hause kommt, fällt euch wieder ein, dass ihr trotzdem die Miete bezahlen müsst. Geld ist nicht mehr als ein Werkzeug, das wir brauchen um auf diesem Planeten zu leben und wir sollten versuchen, es nicht zu unserem Feind zu machen.

Wenn ihr zu viel Wichtigkeit in das Geld hineinprojiziert, werdet ihr andere Menschen, die Geld ausgeben oder danach streben viel davon zu verdienen, als ‚oberflächlich‘ verurteilen, weil ihr eine Rechtfertigung für eure eigene, schlechte Haltung gegenüber Geld sucht.

Wir sind auf diese Erde gekommen, um ein dreidimensionales Leben zu erfahren. Dreidimensionales Leben beinhaltet einen Körper und unzählige, materielle Dinge. Bäume, Flüsse, Steine, die Natur im Gesamten ist auch ‚materiell‘. Man verurteilt einen Baum nur nicht als ‚unspirituell‘, aber das 400 Euro Kleid oder das schnelle Auto schon, wenn man ein schlechtes Verhältnis zu ebendiesen Dingen hat.

Nichts kann ’nicht spirituell‘ sein, da die Quelle von allem was ist Gedanken – in irgendeiner Form – sind. Fühlt euch niemals so, als müsstet ihr euch zwischen spirituell sein und dem Lieben von Dingen, die man mit Geld kaufen kann, entscheiden. Diese Dimension ist dazu da das alles zu erfahren. Wir wetten unsere Seelen stehen Schlange um auf diesen Planeten zu kommen und diese ‚materielle Welt‘ zu erkundschaften.

Wenn ihr euch schlecht fühlt weil ihr materielle Dinge genießt, behaltet euch im Hinterkopf, dass ihr spirituelle Wesen seid und auch, dass ihr euch – als spirituelle Wesen – entschieden habt hier her zu kommen und genau diese materiellen Dinge, die nunmal in dieser Welt vorhanden sind, kennenzulernen.

Bleibt am Boden, aber genießt eure eigene Offenheit der Welt gegenüber in der wir leben.

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