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Die Nebenwirkungen des spirituell seins

Sobald wir beginnen uns mehr auf die spirituelle Natur unseres Seins zu konzentrieren wird die Welt ein abenteuerlicher, mystischer Ort mit so vielen Dingen die wir lernen und zum ersten Mal tun können. Fast fühlen wir uns so, als könnten wir die Welt noch einmal durch die Augen eines Kindes betrachten, da es so viel zu entdecken gibt, über dessen Existenz wir zuvor nicht einmal wussten.

Wir erfahren wie es ist zu meditieren, wir recherchieren das uralte und versteckte Wissen, was dem Mainstream einfach nicht zugänglich gemacht wird. Möglicherweise erkennen wir unsere eigenen Gaben und hellsichtigen oder medialen Fähigkeiten, vielleicht auch betrachten wir das ganze ‚Alien-Phänomen‘ mit mehr Ernsthaftigkeit als wir es jemals zuvor gemacht haben. Einfach gesagt: Unsere Vorstellung der Welt dreht sich um 180°, was ein unglaublich spannender, aber auch angsteinflößender Prozess ist. Während es zu Beginn einfach nur aufregend und neu ist realizieren wir schnell, dass unsere Welt und die Struktur in ihr gegen diese großartigen Dinge aufgebaut ist und so viele Dinge einfach mit den raffiniertesten Techniken die man sich nur vorstellen kann (im negativen Sinne) vor uns versteckt werden. Von Zeit zu Zeit kann das sehr frustrierend sein und wir fangen an uns innerlich gegen das ‚Mensch sein‘ zu wehren. Wir wünschten wir könnten für immer in unserer ‚Positive Vibes‘-Blase bleiben, im All mit unseren Spirit Guides herumschweben (lest mehr über sie HIER) und uns einfach auf eine Weise ausdrücken auf die es in höheren Dimensionen möglich ist, wo die Liebe der Anführer ist. Wir hinterfragen, warum wir jeden Tag einem doofen Job nachgehen müssen, wir fühlen uns gefangen in der dritten Dimension und in deren System. Wir sträuben uns vielleicht sogar gegen die Tatsache von Dingen wie einer Unterkunft, Nahrung, Geld oder körperlicher Gesundheit abhängig zu sein. Wir beginnen alle Menschen zu sehen, die es ‚immer noch nicht kapieren‘ und wir durchlaufen ernsthafte Probleme mit unserem Ego, während wir versuchen unsere Lieben ‚aufzuwecken‘, da sie immer noch im Tiefschlaf zu sein scheinen und rein gar nichts hinterfragen.

Ich weiß, dass das nicht Sinn für jeden macht, aber ich bin mir sicher, dass einige, die das hier lesen, genau wissen wovon ich rede. Es ist absolut in Ordnung diesen Widerstand für eine Weile zuzulassen, aber auf lange Sicht ist es wichtig für unsere körperliche und mentale Gesundheit uns selbst zu erden, um unsere körperliche, menschliche Erfahrung hier auf der Erde genießen zu können.

Da ich selbst Schwierigkeiten habe mich zu erden, habe ich ein paar kleine Tipps zusammengefasst, die auch für euch hilfreich sein könnten.


1. Sei achtsam

Anstatt ‚in deinem Kopf‘ zu leben und zehn Dinge auf einmal zu denken, während du eigentlich gerade etwas ganz anderes tust, versuche dich wirklich auf das zu konzentrieren was du gerade (mit deinem Körper) machst. Zum Beispiel: Wenn du deine Hände wäschst; bemerke das Wasser, die Temperatur, wie es deine Handgelenke hinunterrinnt. Wenn du etwas isst: Wie schmeckt es? Welche Textur hat es? Welche einzelnen Geschmäcker sind wahrnehmbar? Versuche das bei kleinen Dingen wie diesen im Alltag aus.

2. Du wolltest hier sein
Sei dir absolut bewusst darüber, dass deine Seele, bevor du inkarniert bist, entschieden hat genau hier her zu kommen. Du hast dir bewusst ausgesucht dieses Leben als Mensch zu erfahren, du hast dir bewusst ausgesucht deinen Körper zu haben, abhängig zu sein, physisch zu sein. Deine wahre Natur ist spirituell und in Fülle vorhanden, genauso sind es auch deine Entscheidungen. Deine Entscheidung war exakt dieses Leben, welches du gerade lebst!

3. Verbinde dich mit der Natur und deinem Körper
Verbinde dich selbst mit der Natur, auch wenn es nur im eigenen Garten ist. Geh raus, sitze ins Gras, genieße die Sonne und fühle dich verbunden mit allem was ist. Tanz ein bisschen, bewege deinen Körper, mache etwas Yoga oder sitze einfach da, in Stille, und fühle bewusst das Gewicht deines Körpers.

4. Es ist okay, dass man sich ‚komisch‘ fühlt
Ich spreche aus eigener Erfahrung, wenn ich sage, dass alles ein bisschen merkwürdig wird, nachdem man sein eigenes, spirituelles Potential erkannt hat. ‚Normale‘ Unterhaltungen wirken langweilig und oberflächlich. Du bemerkst wie Freunde entweder inspiriert sind wenn du deine Sicht auf die Welt mit ihnen teilst, oder dass sie denken du bist jetzt einfach komplett übergeschnappt. Sei behutsam mit ihnen, höchstwahrscheinlich können sie tatsächlich nicht wahrnehmen, worüber du sprichst, da sie sich, bevor sie hier her gekommen (inkarniert) sind, dazu entschieden haben Spiritualität nicht bewusst zu erkennen. Das ist eine gültige Entscheidung, genauso wie es deine ist, in der Tat dein spirituelles Selbst zu erleben. Versuche nicht deine Freunde zu verändern oder ihnen deine Perspektive aufzuzwingen. Auch wenn du weißt, dass du Recht hast und einfach nicht verstehst, warum sie die Wahrheit nicht sehen. Du wirst möglicherweise als ‚Spinner‘ deines Freundeskreises ‚enden‘, aber das ist komplett in Ordnung. Stehe selbstbewusst für das was du glaubst ein und verstecke es unter keinen Umständen, weiß einfach nur mit dem du deine Perspektive teilen kannst und mit wem eher nicht.

Ich hoffe diese kleinen Tips konnten euch etwas inspirieren.
Bis bald,
Isabelle

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