Yoga

FeetUp Teacher Training

Hallo ihr Lieben!

Heute berichte ich euch vom vergangenen Wochenende im Bayrischen Pfronten. Ganz idyllisch, zwischen Schnee und Bergen ganz im Süden Deutschlands, fand vergangenes Wochenende das FeetUp® Teacher Training statt, und ich durfte ein Teil davon sein.

Wir haben den Feetup bereits für euch getestet, und in diesem Blogpost könnt ihr alles darüber nachlesen.

Ich hatte abolut keine Ahnung was mich dort erwartet, und umso neugieriger war ich was diese drei Tage wohl so bringen würden. Es interessierte mich sehr, was man alles noch mit dem FeetUp lernen und machen kann – außer Umkehrhaltungen zu üben.

Angeleitet von Lea Zubak und Kilian Trenkle, dem Erfinder von FeetUp, begann das Wochenende am Freitag Nachmittag mit einer kleinen Vorstellungs- und Kennenlernrunde, nachdem wir ein paar lockere Entspannungshaltungen mit dem Hocker eingenommen hatten. Die Gruppe bestand aus ca. 30 Teilnehmern mit unterschiedlichen Erfahrungen mit dem Trainer. Wie zu erwarten war, waren einige Yogalehrer dabei, aber es gab auch Teilnehmer aus anderen Berufsgruppen. Manche nahmen sogar über 600 Kilometer Anreiseweg auf sich um dabei sein zu können.

Am Samstag begann der Morgen mit einer FeetUp-Yogastunde, bei der wir den Trainer geschickt in die Flows mit einbauten. Wir lernten viel darüber wie man z.B. Einsteiger anleitet in einfache Umkehrhaltungen zu kommen und wie man Flows für den Unterricht erstellt. Für die Geübteren gab es auch einige Möglichkeiten Neues auszuprobieren, wie z.B. die Krähe oder den Pfau auf dem Hocker.

Es gab auch viel theoretisches Wissen und wir arbeiteten uns gemeinsam Schritt für Schritt durch unser Handbuch wobei auch viele Fragen beantwortet wurden.

Ich durfte am Nachmittag die ganze Teilnehmer-Gruppe sogar durch den Sonnengruß mit dem Feetup anleiten. Das hat Spaß gemacht und war sehr spannend, da das Hilfsmittel für mich noch ungewohnt ist, und da es ja bis jetzt nicht zu meiner Standardpraxis oder zu meinem Unterricht gehört.

Als letzte Übung durften wir uns 20 Minuten lang in kleinen Gruppen eine Choreografie ausdenken und einüben, die wir dann vor den anderen Teilnehmern ‚präsentierten‘. Es war unglaublich, was alle in dieser kurzen Zeit auf die Beine stellten, bzw. in die Luft brachten. ;) Jede Choreografie passte wunderbar zu jeder einzelnen Gruppe, und ganz unterschiedliche Ideen und synchrone Flows entstanden. Diese Übung war mein persönliches Highlight dieses Wochenende.

Hier unser Flow:

 

Am Sonntag haben wir einige Themen nochmals vertieft und aufgegriffen, und uns auch mit den FeetUps nach draußen begeben um einen schönen Spaziergang in der Wintersonne zu machen – und um natürlich auch einige Fotos zu machen. Die Kulisse war schließlich traumhaft und musste mit eingefangen werden. :)


Am Ende bekam dann jeder sein Zertifikat mit eigenem ‚Auftritt‘ übergeben… ;)

 

Insgesamt waren wir meiner Meinung nach eine tolle Gruppe mit tollen Lehrern, und es entwickelte sich eine tolle Zusammenarbeit, und man hatte die Möglichkeit immer wieder mit neuen Menschen zusammen zu arbeiten, da die Gruppen ständig neu gemischt wurden.
Also alles in allem nicht nur ein Wochenende bei dem es nur um den FeetUp ging, sondern vor allem auch um zwischenmenschliche Kontakte, viel Spaß und neue Verbindungen. Perfekt dafür um Berührungsängste zu überwinden und um Neues ‚zuzulassen‘, z.B. in Partnerarbeiten bei denen es um blindes Vertrauen und um Loslassen ging. Auch die Unterkunft war schön und man fühlte sich wieder ein bisschen wie damals im Schullandheim… ;)

Ich bin überrascht wie sehr mir die Praxis-Flows mit dem Feetup gefallen haben und wie vielseitig er doch einsetzbar ist. Vor allem in Stunden mit Anfängern ist er wunderbar, denn er dient als Hilfsmittel in sämtlichen Asanas, wie z.B. dem Hund oder dem Dreieck. Man kann sich darauf abstützen (anstelle auf Blöcken), kann viel variieren und auch fortgeschrittenere Asanas wie der Tänzer sind einfacher erreichbar. Aber auch selbst wenn man Geübt ist kann man viel Neues entdecken und Asanas auch auf eine andere Art und Weise üben. Die Heuschrecke z.B. ist endlich mal ohne schmerzende Beckenknochen, die sich in den Boden bohren, länger zu halten. Also ganz bestimmt nicht nur für Umkehrhaltungen zu verwenden!

Für alle, die jetzt vielleicht daran interessiert sind sich ebenfalls über ein Teacher Training, Workshops oder den FeetUp selbst zu informieren, die können gerne auf der offiziellen Website oder auf Facebook nachschauen:

https://de.feetup.eu/

Und ganz zum Schluss, noch als kleiner Nachtrag, gibt es hier das offizielle Video zum Wochenende zu sehen. :) Darin sage ich auch mal kurz etwas… ;)

Alles Liebe und bis bald,
Elaine

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2 Comments

  • Reply
    FeetUp
    Februar 24, 2017 at 11:51 AM

    Sehr schön, dass du dabei warst, liebe Elaine! <3

    • Elaine
      Reply
      Elaine
      Februar 24, 2017 at 2:12 PM

      Lieben Dank! <3

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