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Üben mit dem Feetup Trainer

Hallo ihr Lieben!

Heute haben wir einen ganz besonderen Post für euch: wir durften den tollen FeetUp® Trainer ausprobieren!

FeetUp ist ein Übungsgerät mit dem man mühelos in den Kopfstand kommen kann, als Geübter oder als Anfänger – und das ohne den Nacken zu belasten, denn das Gewicht wird komplett auf die Schultern verlagert.

Über die Vorteile von Umkehrhaltungen haben wir bereits in diesem Post berichtet.

Dabei kann man mit dem FeepUp nicht nur wunderbar Umkehrhaltungen üben, sondern auch noch viele weitere Dinge mit ihm anstellen. Er wurde im Allgäu von Kilian Trenkle erfunden, wird in der EU hergestellt und findet nach und nach Einzug in immer mehr Yoga-Studios.

Wir haben ein bisschen damit rumgespielt und vieles ausprobiert und eines können wir schon vorweg nehmen: wir sind begeistert!

Isabelle wird euch ihren Erfahrungsbericht als ‚Yoganeuling‘ schildern, und Elaine ihre Erfahrungen aus Sicht einer Yogalehrerin.

 

Isabelle:

Viele werden mir wohl zustimmen können, wenn ich behaupte, dass man leicht Panik schiebt, wenn man das erste Mal bewusst einen Hand- oder Kopfstand machen möchte – ohne Wand! Was als Kind so kopflos und einfach ging, wird später zur echten Überwindung. So ging es mir auch, weswegen ich ganz scharf darauf war, den FeetUp auszuprobieren. Der FeetUp nimmt einem eindeutig die Hemmung vor dem ‚auf den Kopf stellen‘ und es geht damit super einfach. Zur Sicherheit habe ich meine ersten Versuche noch gegen die Wand gemacht und Schwung geholt, um in eine Umkehrhaltung zu kommen, doch schon nach wenigen Malen hatte ich den Dreh heraus und habe die Wand beim Aufstellen gar nicht mehr berührt. Außerdem habe ich viel weniger Schwung gebraucht und stattdessen immer mehr meine eigenen Muskelkraft eingesetzt. Man bekommt relativ schnell heraus, wie man sich ausbalancieren muss, damit man sicher und gerade ’steht‘ und wie man sich auch ohne ‚Anlauf‘ in eine aufrechte Haltung bringt. Wenn ihr selbst den Feetup benutzen möchtet, ohne dabei eine Wand als Absicherung zu haben, könnt ihr zu Beginn auch jemanden bitten sich neben euch zu stellen, falls ihr mal nach hinten über kippt.

Auch für andere Übungen und Asanas wie z.B. verschiedene Arten von Rückbeugen kann der FeetUp benutzt werden und wird zum richtigen Trainings-Gerät wenn man ihn schön in seinen Flow mit einbezieht.

Nach dem Auspowern dient er zudem als super bequemer Meditationssitz, bei dem einem garantiert nicht die Füße einschlafen! ;)

 

Elaine:

Für mich ist der FeetUp eine herrliche Erfindung, denn nun kann ich mich beim Üben von Umkehrhaltungen endlich nur auf die Balance und den Körpermittelpunkt konzentrieren, und damit etwas herumspielen.

Es macht unglaublichen Spaß seine Körpermitte richtig einzusetzen um die Beine langsam in die Luft schweben zu lassen. Der Griff mit den Händen um das Gerät gibt extra viel Halt, sodass dies mühelos gelingt. Man hat wortwörtlich ‚den Kopf frei‘ für Spielereien.

Meine größte Panik bei Umkehrhaltungen ist üblicherweise (wie bei so vielen anderen Yogis) das Fallen. Genau genommen das ‚Fallen‘ in eine Rückbeuge. Und damit man nicht einfach nur umplummst und unkontrolliert auf den Boden überschlägt, kann man hier mit diesem Gerät mühelös üben und ausprobieren, wie es sich anfühlt, wenn man aus einer Umkehrhaltung in eine Rückbeuge gezielt und kontrolliert ‚fällt‘. Mir hat es jedenfalls sehr viel geholfen die Angst zu verlieren.

Im folgenden Video habe ich kurz dokumentiert, wie das dann so aussieht:

Angefangen habe ich damit, dass mich erstmal mit ein paar Runden Sonnengrüße und vielen Rückbeugen richtig aufgewärmt habe. Danach bin ich nahe vor einer Wand in den Kopfstand gegangen, und bin erstmal mit den Füßen ganz langsam an der Wand entlang nach unten gewandert. Stück für Stück. Und dann habe ich den Feetup immer weiter weg von der Wand platziert um mir immer mehr Spielraum zu lassen, bis dann irgendwann meine Zehen auf dem Boden aufgekommen sind. Danach habe ich die Wand dann nicht mehr benötigt und habe angefangen ganz langsam mich ‚fallen zu lassen‘. Mein anderes Bein habe ich dabei immer nahe zum Körper gezogen um das Gleichgewicht zu halten.

Irgendwann wird man dann auch immer mutiger und kann beginnen mit den Beinen  zu experimentieren und hier unterschiedliche Haltungen einzunehmen.


Und zum Abschluss noch ein kleiner Flow:

Mein Fazit vom Feetup Trainer ist: ein durchaus tolles Gerät, das ich auch meinen Schülern weitermpfehlen würde. Ich war überrascht, wie viele weitere Möglichkeiten das Produkt noch bietet, und will auch noch mehr darüber erfahren. Deshalb werde ich jetzt im Februar am Feetup Teacher Training Wochenende teilnehmen und euch davon natürlich auch bald berichten. :)

Noch mehr Informationen bekommt ihr hier:
https://de.feetup.eu/

Lieben Gruß und bis bald!
Isabelle & Elaine

 

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