Mind Spirit Yoga

Anjali Mudra

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Anjali Mudra ist eine Handhaltung die vor allem Yogis öfters mal zu machen scheinen. ;)
Die Handflächen sind dabei vor dem Herzen oder über dem Kopf mit ausgestreckten Armen in verschiedenen Asanas aufeinander gepresst.

Aber warum machen wir diese Handhaltung?
Diese Frage habe ich neulich meinen Schülern im Unterricht gestellt und die meisten schienen sich über eine kleine Erklärung gefreut zu haben:

Anjali kommt aus dem Sanskrit und Bedeutet unter anderem ‚Geschenk‚ oder ‚Göttliche Gabe‚.

Dieses Mudra vereinigt Gegensätze miteinander. Ha and Tha – die Sonne und der Mond – Tag und Nacht, Positiv und Negativ. Mit der Geste eben diese Energien zu ’sammeln‘ (indem man die Arme weit gespreizt über den Kopf anhebt und dann die Handflächen zueinander bringt) und dann diese Energien zum Herzen führt (indem man die zusammen gepressten Hände vor dem Brustkorb sinken lässt), kann man sich selbst zentrieren und Balance finden.

So als ob man sich für das Universum öffnen würde und alles davon im Herzen sammeln möchte, ebenso wie all die Schattenseiten davon.

Wenn du dieses Mudra in deine eigene tägliche Yogapraxis mit einbauen möchtest, dann könntest du versuchen dir das Mudra jedes Mal auf’s Neue bewusst zu machen, beispielsweise gleich am Anfang oder während der Sonnengrüße und beim Üben von sämtlichen Asanas (wie Anjaneyasana, dem Baum oder Malasana). Hierbei könntest du dir selbst auch immer wieder ein Mantra aufsagen:
„Ich bin zentriert.“ , „Ich bin völlig in Balance.“ , „Ich erkenne meine hellen und meine Schattenseiten an und vereine beide in meinem Herzen.“

Anjali Mudra kann auch verwendet werden um ‚Hallo‘ zu sagen, z.B. am Anfang einer Yogastunde. Yoga Lehrer sagen oft ‚Namasté‘ und verbeugen sich mit Anjali Mudra vor dem Herzen oder mit sanft an die Stirn gepressten Daumen. Das bedeutet „Das Licht in mir erkennt das Licht in dir.“

Klingt das nicht wunderschön?

In diesem Sinne sage ich jetzt nur noch ‚Namaste‘ :)
Alles Liebe,
Elaine

 

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