Asana Chakra Yoga

Yoga für das Herzchakra

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Namasté ihr Lieben! Heute geht es um das Herz-Chakra, und welche Asanas besonders gut dafür geeignet sind um damit zu arbeiten.

Die Herzgegend unseres Körpers ist eine sehr empfindliche Region. Gefühle und Liebe sind hier deutlich spürbar, und das Herz ist das erste Organ, das bei der Entwicklung als Fötus entsteht.

Manchen Menschen fällt es total einfach in Rückbeugen zu gehen, und andere fühlen sich wie ein steifes, unbiegbares Brett wenn sie sich daran versuchen. Ich gehöre da auch eher zur zweiten Kategorie, wobei ich aber über die Jahre festgestellt habe, dass mir Rückbeugen nach und nach immer einfacher fallen – vielleicht auch weil ich immer mehr die Angst davor verliere. Zwar ist der Prozess nicht so schnell und deutlich wie z.B. bei Dehnungen, aber es geht stetig voran. Milimeter für Milimeter. Und man sollte niemals vergessen: der Weg ist das Ziel, und nicht Zirkusartist zu werden. Das heb ich mir für ein anderes Leben auf.. ;)

 

Yoga für das Anahata Chakra

Rückbeugen und herzöffnende Asanas sind wunderbare Übungen für das Herzchakra.

Asanas für das Anahata Chakra:

  1. Ustrasana – das Kamel (siehe Foto oben)
  2. Anahatasana – die Herz-Asana (siehe Foto unten)
  3. Bhujangasana – die Kobra
  4. Urdhva Mukha Svanasana – der nach oben schauende Hund
  5. Dhanurasana – der Bogen
  6. Urdhva Dhanurasana – das Rad

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Rückbeugen aller Art

Herzöffnende Haltungen sind intensiv und oft kann es auch passieren, dass man sich nach einer Yogapraxis, in der viele Rückbeugen geübt wurden, vielleicht etwas emotionaler fühlt. Ebenso wie in der Hüftgegend können hier viele alte Erinnerungen gestaut und eingelagert werden, die bei der Arbeit mit diesem Chakra an die Oberfläche gelangen können, was manchmal etwas schmerzhaft, aber auch befreiend sein kann.

In unserer heutigen Gesellschaft versuchen wir oft unsere wahren Gefühle zu verstecken, und nicht so viel von uns selbst preis zu geben, ja vielleicht sogar uns selbst zu schützen. Das kann man häufig an einer introvertierten Körperhaltung erkennen mit eingesunkenen Schultern, hängendem Kopf und rundem Rücken (oft auch im Zusammenhang mit einem Hohlkreuz sichtbar). Der Brustkorb ist hierbei ebenfalls oft zusamengepresst, die Muskeln im oberen Rücken überdehnt und der Nacken belastet.
Bei Rückbeugen kann es deshalb passieren, dass man Unbehagen oder vielleicht sogar Panik verspürt, da diese ungewohnte ‚Offenbarung‘ der Herz- und Brustgegend ungewohnt ist und das komplette Gegenteil der meist habituellen, in sich zusammen gesunkenen Körperhaltung darstellt. Dies lässt uns auch manchmal verletzlich fühlen.
Deshalb sollte man mit Rückbeugen vorsichtig arbeiten und nicht mit aller Gewalt vorgehen, sondern lieber ganz sanft beginnen und wirklich nur dann fortgeschrittenere Asanas üben, wenn man sich bereit dazu fühlt. Das kann sogar auch tagesabhängig sein.
Lieber weniger Rückbeugen auf ein Mal üben, aber diese dann wirklich ganz bewusst und präzise ausgeführt, als zu viele, womöglich noch unachtsam ausgeführte Haltungen, die sogar noch gefährlich für die Wirbel oder Lenenwirbelsäule sein können wenn man sie nicht richtig übt.

 

Viel Spaß beim Üben mit ganzem Herz! <3
Elaine

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