Asana Chakra Yoga

Yoga für das Sakralchakra

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Hallo!

Heute erzähle ich euch ein wenig über Yoga für das Sakralchakra, nachdem ihr gestern bereits einiges von Isabelle zu diesem Chakra erfahren habt.

Das Svadhisthana Chakra verbinde ich sehr oft mit dem Begriff ‚fließend‘. Es geht es um Emotionen, um Passion und um Ausdruck. Wasser wird oft mit Emotionen in Verbindung gebracht, so zum Beispiel auch bei der Traumdeutung. Viel Wasser gleich viele Emotionen. Erschlägt uns das Wasser im Traum, so haben wir vermtlich viele unterdrückte Emotionen, die sich ihren Weg nach oben ins Bewusste bahnen wollen.

Das Sakralchakra hat eben deshalb auch einen wässrigen Charakter, mit dem sich wunderbar im Yoga arbeiten lässt.

 

Yoga für das Sakralchakra

Das wässrige Prinzip lässt sich beim Yoga am besten durch fließende Bewegungen umsetzen. Vinyasa Yoga oder auch Surya Namaskara – der Sonnengruß – sind wunderbare Übungen um den Atem mit den Bewegungen zu synchronisieren. Die Haltungen werden hierbei nicht sehr lange eingenommen, sondern man fließt eher von einer Asana zur nächsten. Dabei macht es natürlich Sinn den Ujjayi-Atem so lange es geht zu verlängern, um die Zeit für die Asana maximal nutzen zu können.

Wenn ich persönlich mit dem zweiten Chakra arbeiten möchte (um beispielsweise Blockaden zu lösen oder auch bei Regelschmerzen), dann fließe ich zunächst ein paar Mal durch den Sonnengruß in verschiedenen Varianten und versuche dabei jede einzelne Bewgung, jeden Atemzug und jede minimale Veränderung wahrzunehmen.
Danach gehe ich zum ruhigen Teil über und nehme noch ein paar statische Haltungen ein, in die ich versuche richtig hinein zu versinken durch längeres Halten, gleichmäßige Atmung und bewusstes Wahnehmen jeden Muskels und Körperteils.

Hier sind ein paar Asanas mit denen man bewusst das Sakralchakra aktivieren kann:

  1. Virabhadrasana II – der Krieger
  2. Deviasana – die Göttinnenhaltung
  3. Eka Pada Rajakapotasana – die Taube (siehe Foto oben)
  4. Eka Pada Rajakapotasana Variante – die Meerjungfrau – eine Variante der Taube (siehe Foto unten)
  5. Sucirandhrasana – das liegende Nadelöhr
  6. Jathara Parivartanasana A – der liegende Twist
  7. Ardha Matsyendrasana – der Drehsitz

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Hüftöffnende Haltungen

Hüften sind ebenfalls ein Thema des zweiten Chakras: wenn man spüren kann, dass die Hüften nicht so offen sind und man mit vielen Blockaden in dieser Körpergegend zu kämpfen hat, so können hüftöffnende Haltungen dabei helfen alles wieder mehr ‚in den Fluss‘ zu bringen. Blockaden äußern sich hierbei z.B. in Unbeweglichkeit, Schmerzen oder auch Taubheit. Beispiel 1 bis 5 der oberen Reihe sind gute Asanas um die Hüften sanft zu ‚öffnen‘.
Man sollte bei hüftöffnenden Haltungen aber immer auch auf die Knie achten – Schmerzen im Knie sollten vermieden werden und man sollte sofort aufhören mit dem Üben, sobald man welche wahrnimmt.

In der Körpergegend des zweiten Chakras werden oft auch Emotionen gelagert – die guten wie die weniger angenehmen – ebenso wie die unterdrückten. Deshalb könnte es passieren, dass nach einer Stunde mit vielen hüftöffnenden Haltungen alte Emotionen hochkommen, die man vielleicht nicht einmal richtig zuordnen kann. Das ist aber nichts Schlimmes – im Gegenteil. Wenn man diese Emotionen dann endlich mal ‚rauslässt‘, dann wirkt das heilend und befreiend.

 

Das waren jetzt erstmal ein paar Körperhaltungen mit denen man wunderbar arbeiten kann, wenn man das zweite Chakra bewusst ansprechen möchte.

Namasté ihr Lieben und bis bald,
Elaine

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