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Wurzelchakra Mudra

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Das Wurzelchakra, auch Basischakra genannt, (Sanskrit: Muladhara) sitzt am unteren Ende der Wirbelsäule und gilt als das erste der 7 Hauptchakren auf die die meisten Lehren und Techniken aufgebaut sind. Es wird manchmal behauptet, dass das Wurzelchakra das wichtigste aller Chakren ist, da es uns mit der physischen Welt verbindet und die wahre ‚Wurzel‘ unseres Seins ist. Ich persönlich glaube, dass alle Chakren gleich wichtig sind, aber mir ist aufgefallen, dass ein Ungleichgewicht oder ‚verstopfende‘ Emotionen in den unteren Chakras besonders hartnäckig sitzen, vor allem im Wurzelchakra. Das mag nicht für jeden gelten, da das Wurzelchakra eines derjenigen ist, die ich selbst bisher nicht gut in Balance halten kann.

Das Muladhara ist das grundlegendste aller Chakren. Es ist für den Überlebens- und Fluchtinstinkt verantwortlich, für die animalische Natur in uns Menschen, für unseren Sinn für Sicherheit und Schutz innerhalb der Gesellschaft und bei zwischenmenschlichen Angelegenheiten. Es ist der energetische Ort im Körper, an dem sich unsere Lebensenergie befindet die wir in ‚Portionen‘ nutzen können.

Das Wurzelchakra hält uns auch geerdet auf dem Planeten Gaia, der dreidimensionalen Realität und dem physischen Leben im Allgemeinen.

Jedes Erlebnis und jede Erfahrung die unser ‚blankes‘ Überleben bedroht haben, werden als Traumata oder Blockaden im Wurzelchakra ‚gespeichert‘. Viele Menschen erleben Blockaden im Basischakra, obwohl sie sich nicht an eine Situation erinnert können, in der sie um ihr Leben fürchteten. Da das Basischakra so verbunden ist mit unseren physischen Wurzeln, ist es auch verbunden mit unseren physischen Vorfahren (die wir selbst in vergangenen Inkarnationen gewesen sein könnten…) und beinhaltet somit eine Menge ‚Zeug‘ von unserer Abstammungslinie. Krieg, Vergewaltigung, Hungersnot, Naturkatastrophen,… der energetische Abdruck von diesen Erfahrungen kann versteckt innerhalb des ersten Chakras gespeichert sein und wird von Generation zu Generation (bzw. von einer Inkarnation zur nächsten) weitergereicht. Diese Traumata erzeugen unterbewusste Verhaltensmuster, bis wir diese irgendwann erkennen und bereit sind, sie aufzulösen.

 

Kein Chakra ist jemals unabhängig von den anderen, aber es gibt einige Symptome (positive sowie negative), die einem Aufschluss darüber geben, welche Chakren am meisten im Einklang mit ihrem natürlichen, gesunden Zustand sind und welche ein wenig aus der Balance geraten sind.

Einige Symptome für das Wurzelchakra sind:

Ein Wurzelchakra in Balance

Wenn dein Wurzelchakra in Balance ist, bist du in der Lage die meisten Zeit materiellen Wohlstand in deinem Leben zu halten. Du wirst ein natürliches, tiefes Vertrauen in die Welt erfahren und ein generelles Gefühl der Zufriedenheit mit dem Leben. Du wirst dich geerdet, angekommen und zentriert fühlen. Es gibt eine natürliche Überzeugung, dass du sicher und beschützt auf diesem Planeten bist. Du kannst Grundbedürfnisse einfach akzeptieren und darauf reagieren.

Ein Wurzelchakra aus der Balance

Wenn dein Wurzelchakra aus der Balance ist, fühlst du dich abgetrennt von der Welt, nicht geerdet und unstet. Möglicherweise fühlst du dich manchmal energielos und hast Probleme damit, unabhängig zu sein. Dich nerven Grundbedürfnisse und du fühlst die Bedeutungslosigkeit von ihnen. Vielleicht bist du deiner spirituellen Existenz unabhängig von deinem Körper und der physischem Welt auch ‚zu‘ bewusst und fühlst dich deswegen regelrecht ‚gefangen‘ in deinem eigenen Körper.

Die Symptome variieren natürlich von Person zu Person und können sich sehr unterschiedlich zeigen, je nachdem welche Chakren der jeweiligen Person eher aktiv oder inaktiv sind. Manche Menschen haben vielleicht sehr aktive, obere Chakren (spirituelle und universelle Verbundenheit) und sind sehr bewusst und fühlen sich so, als wären sie ’nicht von dieser Welt‘, wenn sie ein blockiertes Wurzelchakra haben. Eine Person die die selbe Blockade hat, aber sehr unbewusst ist, reagiert möglicherweise sehr unzufrieden und aggressiv und weiß gar nicht warum.
Auf mich persönlich trifft der erste Fall zu. Es ist einfach und angenehm für mich mit den oberen Chakren zu arbeiten und ich denke sie sind auch recht gut in Balance. Je tiefer ich gehe, desto schwerer wird es. Ich habe tiefe Traumata in den unteren Chakren ‚gespeichert‘ und ich weiß auch schon warum sie dort die Blockade auslösen. Es ist kein ‚Ballast‘ von Vorfahren, von dem ich nichts weiß, ich habe in diesem Leben Erfahrungen gemacht, die mein Leben direkt bedrohnt haben (körperlich und emotional) und die Energie von diesen Erfahrungen steckt immer noch in meinen unteren Chakren, am stärksten im Wurzelchakra. Ich habe eine Resistenz gegen das Arbeiten mit meinem Basischakra und die Weise, wie das Leben in der physischen Ebene abläuft und wie die Menschen entscheiden dieses Leben zu leben wirkt befremdlich auf mich. Ich möchte mich selbst nicht zwingen an meinem Wurzelchakra zu arbeiten, aber ich nutze von Zeit zu Zeit einige sanfte Techniken, die sich positiv auf das Wurzelchakra auswirken. Meine Erfahrung hat mir gezeigt, dass sich, wenn man ein bewusstes Leben lebt und auf die eigene, innere Welt achtet, die Dinge an denen man arbeiten kann von selbst eröffnen. Wenn es eine Blockade in einem bestimmten Chakra gibt, hat es einen Sinn, warum diese Blockade dort noch ist. Wenn man bereit ist, daran zu arbeiten, dann wird es funktionieren, ohne dass man sich dazu zwingen muss. Man kann das Unterbewusstsein nicht dazu zwingen zu heilen. Man kann nur darauf warten, dass das Unbewusste bewusster wird und sich somit selbst heilt.  Besonders beim Wurzelchakra sollte man sehr behutsam vorgehen. Da es die Basis unseres Seins ausmacht, unterliegen alle anderen Chakren der Energie dieses Chakras und richten sich energetisch neu aus, sobald sich etwas im Wurzelchakra verändert. Sanfte Methoden das Wurzelchakra zu heilen oder den Flow zu ‚aktivieren‘ sind Mudras und Geräuschtherapie.

 

Mudra

Das Mudra für das Wurzelchakra kennt ihr mit Sicherheit von den typischen Meditationsposen. Ihr berührt mit der Daumenspitze die Fingerspitze des Zeigefingers und kreiert so einen energetischen Flow, der das Wurzelchakra durch das Ausrichten diverser Meridiane in den Fingern, anspricht. Versucht dieses Mudra für etwa 15 Minuten zu halten und beobachtet genau, wie es sich anfühlt. Ich weiß, es ist eine sehr subtile Pose, aber ihr werdet den Energiefluss spüren, wenn ihr genau in euch hineinfühlt und euren Körper beobachtet.

 

Klänge

LAM ist der Ton des Wurzelschakras. Singen und sprechen von Tönen kann den Körper (und die Chakren) durch Vibration beeinflussen. Denke an ein Lied das mit dir resoniert und welches dir Gänsehaut verpasst… das ist Energie die durch deinen Körper hindurchfließt, aktiviert durch die Vibration des Songs. Genau dasselbe passiert auch bei Mantras. Nur etwas weniger offensichtlich und viel gezielter. Die Vibrationen die durch deinen Körper hindurchfließen währen du das Mantra LAM nutzt, korrespondieren auf direktem Wege mit dem Wurzelchakra.

Ich hoffe, euch hat dieser kleine Einblick in die Lehre der Chakren gefallen. Elaine wird in einem folgenden Post noch einige Yoga Posen für das Wurzelchakra hinzufügen. Wir werden in den kommenden Wochen alle anderen Chakren thematisieren und euch somit eine Zusammenfassung mitgeben, auf die ihr immer wieder zurückgreifen könnt.

 

Alles Liebe,
Isabelle

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