Yoga

Yoga Workshop mit Meghan Currie in Köln

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Hallo liebe Leser!

Anfang August war ich bei einem Workshop von Meghan Currie im Yogaloft in Köln. Der Workshop hatte den Titel ‚The Elegant Heart‘ und es war genau das zu erwarten, was Meghan in ihren sagenhaften Videos immer demonstriert: Rückbeugen, Herzöffner, beinahe akrobatische, kraftvolle Haltungen die in ultralangsamer Geschwindigkeit ausgeführt wurden. Meine Erwartungen wurden auf jeden Fall übertroffen.

Meghan ist eine wunderbar sanfte Person – humorvoll und süß. Es hat viel Spaß gemacht ihren Worten zu lauschen. Ungefähr 60 Teilnehmer lernten und schwitzen gemeinsam auf der Matte mit ihr.

Vor einigen Jahren bin ich auf Meghan’s Youtube-Videos aufmerksam geworden, in denen sie ihre unglaublich kraftvolle und wunderschön anzusehende Praxis zeigt. Man hat beinahe das Gefühl, dass Meghan es wirklich schafft mit einem Moment zu verschmelzen, da sie so eine Kraft im Hier und Jetzt ausstrahlt und mit einer unglaublichen Präsenz und Fokus praktiziert. Und das alles noch in Slow Motion.

Ich bin immer noch begeistert von der Intensität des Wochenendes – emotional und körperlich.
Der erste Teil des Workshops begann mit einer kleinen Partnermeditation: jeder sollte einer fremden Person gegenübersitzen und sich gegenseitig für mindestens 10 Minuten in die Augen schauen. Zunächst war das mit ein wenig Unbehagen verbunden, denn so etwas macht kein Mensch im Normalfall freiwillig.
Dann, als sich jeder darauf eingelassen hatte, brachen auch die Dämme bei so einigen von uns. So auch bei mir und meiner Übungspartnerin. Wir konnten nichtmal erklären warum, aber es fühlte sich einfach nur so wunderschön und friedvoll an so völlig ohne Vorurteil und ohne sein wahres Selbst im geringsten verstecken zu können sein Innerstes einem fremden Menschen zu offenbaren und auch zu erkennen. Das lässt sich auch bestimmt nicht in Worte fassen, was in solch einem Moment in einem vorgeht, das sollte jeder einfach mal selbst ausprobiert haben.. :)

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Nach diesem emotionalen Einstieg ging es dann an die Praxis und Meghan erklärte uns nach und nach jeden Schritt einzeln für einen kleinen Miniflow. Über das gesamte Wochenende führe sie uns mehrmals durch verschiedene Meditationen die immer tiefgründiger wurden, und auch auf die Praxis wurde mit jedem Mal aufgebaut, sodass wir am Schluss einen gesamten kleinen Miniflow à la Meghan praktizierten.

Es erforderte enorm viel Kraft so lange Zeit auf den Handgelenken im Hund, in Sideplank, in Wild Thing und sämtlichen Variationen davon zu verbringen. Aber erstaunlicherweise kann Kraft wirklich schon innerhalb einer einzigen Praxis so sehr zunehmen, dass am Ende das passiert, von dem man es anfangs noch gar nicht geglaubt hätte.
ich muss zugeben: für einige kurze Momente dachte ich während des Workshops, dass ich aufgeben will, zusammenbrechen oder einfach nicht mehr die Lust oder die Kraft habe um weiter zu machen. Aber dann rappelte ich mich immer wieder auf und gab bis zum Schluss mein Bestes.

Jedenfalls hat mich dieser Workshop wieder einiges gelehrt. Vor allem, dass man – egal wie lange man schon übt – immer Anfänger bleibt. Jeden Tag von Neuem. Und wie schnell man doch lernfähig sein kann.
Auch für meine persönliche Praxis und für meinen Unterricht nehme ich einige Inspirationen daraus mit.

Das nächste Mal bin ich bei Meghan’s Workshop auf jeden Fall wieder dabei!

Alles Liebe und genießt die (vielleicht letzen) Sommertage,
Elaine

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