Life Mind

Die Angst vor dem Unbekannten

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Wovor hast du wirklich Angst?

Ist es die Dunkelheit, ist es der Tod oder etwas anderes?

Manchmal habe ich Angst davor etwas neues zu wagen. Ich will es eigentlich, aber irgendwie doch nicht. Und je wichtiger es mir ist, desto schwerer ist es manchmal. Obwohl ich im Grunde genommen gerne neue Dinge ausprobiere, weil ich weiß, dass das immer etwas Gutes mit sich bringt (egal ob die Erfahrung nun ‚gut‘ oder ’nicht so gut‘ war), so bleibe ich manchmal doch lieber ganz bequem eigewickelt in meine flauschige Sicherheit. Aber genau dort wird niemals etwas passieren. Es geht nichts voran und Entwicklung geschieht eben nicht durch herumsitzen und darauf warten, dass etwas Magsiches passieren wird. Es kann sich nur etwas entwickeln wenn man etwas verändert, und genau dabei muss man aktiv werden. Erfahrungen sammeln. Denn genau das ist es doch wozu wir hier auf der Erde sind, oder nicht? (Hier habe ich in einem vergangenen Blogpost etwas dazu geschrieben wie man ‚Veränderungen annehmen‘ kann).

Es braucht manchmal wirklich viel Mut um den großen Sprung in das Unbekannte zu machen. Denn es ist unheimlich in den tiefschwarzen Abgrund vor sich zu springen und dabei all das Bekannte und Vertraute hinter sich zu lassen.
Wenn wir an den Punkt in unserem Leben kommen an dem man sich entscsheiden muss zu beliben oder weiter zu gehen, dann ist das niemals eine leichtfertige Entscheidung die man trifft. Dann kommt uns auch oft unser eigener Geist in die Quere: plappernd, grübelnd, verurteilend, nörgelnd. Aber was wir genau dann wirklich tun sollten ist erstmal auf unser Herz zu hören und den Geräuschpegel des logischen Verstandes mal eine Weile leiser zu drehen, denn unser Herz hat uns das Wichtigste zu sagen. Und wir müssen nur zuhören – was aber nicht passieren kann wenn der Verstand zu laut ist. Natürlich sollten wir ihn nicht ganz ausschalten, aber ganz bestimmt auch nicht voherrschen lassen.
Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich sagen, dass mich mein Herz immer richtig geleitet hat, auch wenn der Verstand des Öfteren mal laut gerufen hat ‚Oh Himmel nein, tu’s nicht, du bist ja verrückt.‘

Meiner Meinung nach kann eigentlich gar nichts wirklich ‚falsch‘ laufen, egal wie wir uns entscheiden, weil ich glaube, dass das Universum die Begriffe ‚richtig‘ und ‚falsch‘ gar nicht wirklich kennt. Alles was es kennt ist ‚das was ist‘, denn das was ist ist alles was wir haben, in genau diesem gegenwärtigen Moment.

Ebenfalls wichtig ist wie das was wir tun uns fühlen lässt. Fühlen wir uns wirklich gut dabei, wenn wir uns abhetzen und überarbeiten, oder wollen wir anderen nur imponieren? Mit dem was wir haben und verdienen und uns leisten können? Mit dem wer wir zu sein scheinen?
Und wenn wir eben nicht diese vermeintlichen Erwartungen von anderen erfüllen, haben wir dann Angst vor Zurückweisung? Oder dass wir dann nicht mehr geliebt werden oder wertlos sind?

Wenn man sich selbst immer die Frage stellt warum man das tut was man eben tut, dann kommt man wirklich an den Kern der Intention. Dabei muss man nur wirklich, wirklich ehrlich mit sich selbst sein. Denn öfters, und mit so vielem was man tut, handelt man eigentlich aus dem Ego heraus. Aber selbst das zu verstehen ist schon ein Schritt in die richtige Richtung. Dann kann man wirklich anfangen den nächsten Schritt ins Unbekannte zu wagen, ohne sich darum zu kümmern was andere wohl davon halten.
Frag dich selbst: „Ist meine Handlung Ego-basiert weil sie mich ‚besser‘ fühlen lässt? Oder tue ich was ich tue, weil ich pure Liebe spüre bei meinen Taten?“

 

Hinterfrage alles was du tust:

    • Warum tue ich es?
    • Und wovor habe ich Angst?
    • Warum habe ich Angst davor?
    • Was könnte so Schlimmes passieren, wenn ich es nicht mehr tue und wäre das wirklich so schlimm?
    • Warum?

 

Also frage ich dich noch einmal: Wovor hast du Angst?

 

Photo: www.bsx-world.com

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