Yoga

Verschiedene Yoga-Stile – Yoga für Anfänger Teil 2

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Yoga Stile – wie man den richtigen für sich findet

Es gibt so viele unterschiedliche Yogastile, so viele verschiedene Richtungen die man ausprobieren kann und man hat die Qual der Wahl. Vor allem wenn man Yoga-Neuling ist kann man da schnell den Überblick verlieren welcher Stil nun der richtige für dich ist. In meinem letzten Post habe ich bereits ein wenig über unterschiedliche Yogastile erzählt und ein paar Tips für Yoga-Anfänger gegeben. Aber nun will ich das Thema etwas vertiefen und ein paar Yogastile etwas genauer erklären um vielleicht die Entscheidung zu erleichtern.

Verschiedene Yoga-Stile

  • Hatha Yoga
    Gut für Anfänger geeignet – grundlegende Asanas, Atemtechniken und Meditation werden gelehrt. Ein klassischer Yogastil – körperorientiert und energetisch.
  • Vinyasa Yoga
    Ein dynamischer Stil mit Fokus auf den Flow und die Atmung. Asanas gehen nahtlos ineinander über und Bewegungen werden synchron mit der Atmung ausgeführt. Sonnengrüße sind ein großer Teil des Flows. Hier gibt es keine bestimmten Abläufe, jedes Mal ist ein anderer Flow möglich.
  • Ashtanga Yoga
    Ein kraftvoller Yogastil, entwickelt von Pattabhi Jois. Trainiert die Ausdauer, ist sehr dynamisch und körperlich fordernd, da viel Bewegung eine große Rolle spielt. Es gibt 6 Serien mit einer jeweils vorgegebenen Abfolge von Asanas.
  • Yin Yoga / Restorative Yoga
    Ein ruhiger Yogastil mit Fokus auf Entspannung, Erholung und Erneuerung des Körpers und des Geistes. Meistens werden einfachere Asanas ausgeführt um den Körper sanft zu dehnen und zu öffnen wobei auch Kissen, Polster und Decken benutzt werden um dem Körper beim Entspannen zu helfen.
  • Kundalini Yoga
    Ein spiritueller Yogastil mit Fokus auf das Erwachen und Aufsteigen der Kundalini-Energie, die im Wurzelchakra wie eine Schlange aufgerollt ist, um Erleuchtung zu erlangen. Ein intensiver Yogastil mit vielen Atemübungen, langem Halten von Asanas, Gesang und Meditation.
  • Iyengar Yoga
    Benannt nach B.K.S. Iyengar. Viele Hilfsmittel wie Blöcke, Bänder, Polster und Decken werden bei diesem Stil benutzt, bei dem es sehr um korrekte Ausrichtung der Haltungen geht. Jede Asana wird eine Zeit lang gehalten um dem Körper und dem Geist die Möglichkeit zu geben um wirklich ‚tief hinein zu sinken‘. Ein guter Stil für Anfänger, da eben so viele Hilfsmittel benutzt werden.
  • Power Yoga
    Wie Ashtanga Yoga ist dies ein eher körperlich fordernder Stil, entwickelt von Bryan Kest und Baron Baptiste. Die Asanas sind in einen Flow eingebunden und die Atmung wird mit jeder Bewegung koordiniert. Es gibt hierbei jedoch keine vorgeschriebene Abfolge von Haltungen.
  • Bikram Yoga
    Ein heißer Yogastil der in einem mehr als 38°C beheizten Raum mit 40% Luftfeuchtigkeit praktiziert wird und 26 festgelegte Haltungen umfasst. Wurde un den 1970ern von Bikram Choudhury entwickelt.
  • Jivamukti Yoga
    Von Sharon Gannon und David Life in 1984 entwickelt. Ein kraftvoller und dynamischer Yogastil mit fordernden Haltungen. Oft läuft Musik während des Unterrichts. Auch Mantras, Sonnengrüße und Endentspannung sind ein Teil jeder Stunde. Meditation in Bewegung.
  • Anusara Yoga
    Von John Friend in 1997 entwickelt um das Herz zu öffnen. Ein sehr spiritueller Stil um innerlich ruhig und ausgeglichen zu werden. Legt Fokus auf das Innere und den Geist.
  • Aerial Yoga
    Ein verspielter Yogastil bei dem man in Tüchern hängt. Eine Herausforderung von Körper und Geist um ‚loszulassen‘ während man schwerelos zu sein scheint.
  • Acro Yoga
    Ein weiterer verspielter Stil bei dem Asanas zusammen mit einem Partner ausgeführt werden in einem akrobatischen Flow, sowie auch Massagen. Entwickelt von Jenny Sauer-Klein und Jason Nemer.

 

Probiere es aus

Es gibt natürlich noch viele weitere Stile – viel zu viele um sie alle hier zu nennen. Meiner Meinung nach ist es das Beste, wenn man so viele Stile wie möglich selbst ausprobiert um herauszufinden was man wirklich mag. Und das ist nicht immer das, was man zunächst vermutet hätte.

Ich selbst war ja auch sehr überrascht, dass mir Restorative Yoga so viel Spaß machen würde, da ich es immer als ‚zu ruhig‘ für mich vermutet hatte. Am Anfang meiner Praxis wollte ich nur ktraftvolle Stunden besuchen und habe ruhige Stunden eher gemieden. Auch hier zu lesen in meinem Post über Restorative Yoga.

An Tagen, an denen ich mich kraftvoll fühle, besuche ich gerne fortgeschrittene Vinyasa-Stunden oder sogar Ashtanga.

Bis jetzt wollte ich mich nie auf einen bestimmten Stil festlegen, da sich das für mich sehr beschränkend anfühlen würde. Ich bin neugierig darauf Neues zu lernen und will immer wieder neue Erfahrungen machen.

Meine Devise lautet: Such dir immer wieder mal eine neue Stunde aus und probier es einfach aus! :)

Alles Liebe,
Elaine

 

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